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© 1999-2012  Matthias Riedel

 
 
 
 

 

Cusco

 
 

Cusco

 

31.08.2003 Nach einem relativ kurzem Flug erreichen wir morgens Cusco, die ehemalige Hauptstadt der Inkas. Cusco liegt auf einer Höhe von 3450m, bei einer relativ niedrigen Luftfeuchtigkeit. Wenn man hier ankommt und keine Möglichkeit hatte sich an diese Höhe anzupassen (wir kamen aus Lima, was auf Meereshöhe liegt) empfiehlt es sich durchaus ein paar Tage zur Akklimatisierung hier zu verbringen.

 

 

 

Cusco

 
Möglichkeiten die Gegend zu erkunden, gibt es reichlich. Zum einen wird eine Stadttour angeboten, die Besichtigungen vieler Sehenswürdigkeiten mit einschließt und etliche Tagestouren in das Umland. Wir haben uns entschieden drei Tage in Cusco zu bleiben, die nähere Umgebung zu erkunden und uns mit Hilfe von Coca Tee langsam einzugewöhnen.

In den Strassen von Cusco

 

Auf dem Markt von Cusco 

 

Um die Touren der nächsten Tage zu planen bzw. bei Agenturen zu buchen, muss man nur etwas auf dem Hauptplatz der Stadt umherschlendern und schon wird man von einer Vielzahl von Reiseagenturagenten angesprochen doch bei ihnen eine Tour zu buchen. Selbstverständlich wird einem versprochen immer die beste Tour zum günstigsten Preis zu bekommen. Um die Vielzahl der Anfragen etwas abzuwehren, empfehlen sich einige Worte Quetschua: Nein, ich möchte nicht = Manang Munanitschu. In der Sprache der Inkas das Angebot freundlich abzulehnen, erzeugt immer wieder ein freudiges Erstaunen bei den Einheimischen.

Strassenkinder in den Strassen von Cusco

   

Das Zentrum von Cusco

Da es sehr viele Agenturen in dieser Stadt gibt, sollte man sich etwas Zeit bei der Auswahl nehmen. Insbesondere Agenturbüros, die direkt am Hauptplatz angrenzen, haben ein höheres Preisniveau als kleine Betriebe, die in den hinteren Seitenstraßen gelegen sind. Wenn man mit verschiedenen Veranstaltern gesprochen hat, bekommt man sehr schnell ein Gefühl über die aktuellen Preise und über die Qualität der angebotenen Tour.

 

 

Uns hat Kollege Zufall bei unserer Auswahl sehr geholfen. Angesprochen von einem älteren Herrn, der uns erklärte, man solle doch das „Generalticket kaufen“ um damit Geld für die Eintrittspreise zu sparen, kamen wir ins Gespräch über eine Tourvariante des Inka Trails.

 

 Sacsayhuaman

Unser Wunsch war es gewesen nicht den offiziellen, touristisch total überlaufenen Trail zu gehen, sondern nach einer Alternativroute Ausschau zu halten, die relativ unbekannt und damit unberührter ist. Epiphanio Martínez Mendoza, so der Name des zertifizierten Guides der Agentur Epitours (Urb. Ladrillera A-7 San Sebastian Cusco - Perú Office Phone : 0051-(084) 27 41 70,  http://www.epitoursadventure.net ), machte uns ein Angebot was exakt unseren Vorstellungen entsprochen hatte.

Sein Tourangebot war folgendes: Wanderung 5 Tage/ 4 Nächte inklusive Zelte, Verpflegung, einem Koch und einem Horseman (sh. rechts) der für den Lastentransport zuständig ist. Das Highlight war aber zum einen die Wahl einer Route, die etwas anstrengender und etwas länger als der „touristische Inka Trail“ ist, dafür aber relativ unbekannt und zum anderen die Möglichkeit eine Privattour, wenn sich keine weiteren Gäste mehr finden würden. Oft sind die Gruppen in einer Stärke von 15 Leuten. Meiner Meinung nach ist das hart an der Grenze um noch individuell auf Fragen und Wünsche eingehen zu können. Letztendlich hatten wir das grosse Glück, auf Grund der Nachsaison, dass wir die einzigen Gäste waren für die diese Tour geplant wurde. Nachfolgend schildere ich euch eine kurze Zusammenfassung unserer Variante des Inka Trails.   Horseman beim Verstauen der Lasten