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© 1999-2010  Matthias Riedel

 
 
Machu Picchu Alpaca baby

Urlaubsbilder aus Peru

Der Inkatrail

guinea pig bird
 

Der Inkatrail

 

 

Am 03.09.2003 um 4:30 starteten wir mit dem Bus  von Cusco nach Mollepata (2.980m). Dort angekommen, wurde das Gepäck auf ein Pferd verladen und der Fußmarsch begann in Richtung Cruz Pata (3.330m).

Sicht nach Mollpata

 

Horseman beim Verstauen der Lasten

Bei Cruz Pata befinden sich zwei Kreuze auf einer Hochebene mit herrlicher Sicht nach Mollepata. Unser nächster Halt war Sayllapata auf 3.530 m zum Mittagessen. Bei Soraypampa, einer grossen Grasebene sollte unser Rastplatz (3.900 m) für die Nacht (bei ca. 5C) sein, der mit Blick auf Humantay und Salkantay (6.217m)  das Ziel für den nächsten Tag vorgibt.
4.9.2003 um 8:30 starteten wir zur Überquerung von Humantay. Der Aufstieg bis kurz vor dem Paß wurde mit einer kleine Rast unterbrochen, bei der zur Stärkung traditionell Tigermilch mit Cocablättern gereicht werden. Tigermilch mit Cocablättern in ausreichendem Maß genossen, lässt einen dann fast über den Berg fliegen.

Nevado Huamantay

Die zweite Abstiegsetappe wurde geprägt durch einen vollständigen Wechsel der Vegetation. Von einer steppenhaften Hochebene hin zu einer dicht bewachsenen  Dschungellandschaft in der wir freudig von hungrigen Moskitos begrüßt wurden.   Um 18:30 Uhr erreichten wir endlich unser Nachtlager bei Challwachaca (2.950 m bei 14C in der Nacht)

 

  Nevado Huamantay

Gegen 12:00 Uhr hatten wir es geschafft den Paß in frostiger Höhe (4600m) zu überqueren. Da der Weg zum Gipfel relativ leicht zu begehen ist, kann man recht gut mit der dünneren Luft umgehen.  Es folgte der Abstieg bis Waracpampa welcher von einem Ausblick über die Hochebene belohnt wurde. Gegen 14:30 rasteten wir nur sehr kurz zum Mittagessen, da wir etwa um zwei Stunden hinter unserem Zeitplan waren.

Waracpampa

 

JungleMonkey

05.09.2003 Start 8.00: Heute stand die Wanderung nach Lucmabamba auf dem Programm welches wir um 17:30 erreichen sollten (2.000 m). Der Weg zu unserem Rastplatz für das Mittagessen (13:30) in Playa wurde gesäumt von Bananen und Kaffeeplantagen, die jeweils mit einer Maschine zum Kaffeebohnenschälen ausgerüstet sind. Während der Wanderung hat man immer wieder die Möglichkeit von Einheimischen lokale Erzeugnisse zu kaufen. Um euch eine Preisvorstellung mitzugeben sind hier ein paar Anhaltspunkte für den „Direktverkauf“: Passionsfrucht: 20 Stück = 2 Soles (die schmeckten wirklich zuckersüß); Kaffee: 50 Kilo = 120 Soles; 1 Kilo Honig  = 5 Soles. In Lucmabamba angekommen errichteten wir unsere Zelte für die Nacht auf einem Fußballfeld welches an einer Schule angrenzt.   Lucmabamba

 

Bald geht es hier weiter mit dem Reisebericht über den Inkatrail

 

 
     
 

 

 

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