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Ägypten 2011: Tauchen im Roten Meer
Yallah,
yallah!
Nach Aufenthalten in
Safaga und Dahab sind wir wieder einmal nach
Ägypten zurück gekommen, um für eine Woche
zu tauchen und uns auf der
PADI-Ausbildungsleiter eine Stufe höher zu
schwingen.
Als Tauchgebiet haben
wir uns die ruhige Wüstengegend um Marsa
Alam heraus gesucht.
Über ein Last Minute
Angebot haben wir kurz entschlossen ein Flug
und Hotelpaket gebucht.
Der Nachteil bei diesem
Angebot war, dass der Flug nur bis zur
Touristenhochburg Hurghada ging, obwohl
Marsa Alam seit einigen Jahren einen lokalen
Flughafen besitzt.
So
wurden wir von Hurghada den Rest der Strecke
in den Süden in einer vierstündigen Busfahrt
durch die Wüste zu unserem Ziel gekarrt. Wer
nicht unbedingt die Wüstenlandschaft aus
einem dahinrasenden Bus erleben möchte,
sollte lieber versuchen Marsa Alam direkt
anzufliegen.
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Das
Einzige, was wir dem Last Minute Zufall
nicht überlassen wollten, war eine
Tauchschule herauszufiltern, die etwas mehr
anbietet als den üblichen PADI
Ausbildungstrott. Hierfür sind wir im
Internet und mit Hilfe eines Fernsehberichts
auf die Tauchschule Blue Heaven Holidays in
der Tondoba Bay gestossen (Blue Heaven
Holidays; Tondoba Bay, 14 km south Marsa
Alam, P.O. Box 4, 84721 Marsa Alam, Read
Sea, Egypt, Tel: +20 (0)17 8058885, e-mail:
info@blueheavenholidays.com). Hier führt ein
entspanntes deutsch-ägyptisches Pärchen ein
Tauchcenter, welches sich mittels
verschiedener Projekte dem Naturschutz und
der Erforschung des Ökosystems „Rotes Meer“
verschrieben hat. Wer will, kann bei der
Biologin Constanze und ihrem Mann Ayman
alles Erdenkliche bis ins Detail über Flora
und Fauna des Saumriffs lernen.
Um
das vielfältige Leben rund um die Korallen
zu entdecken, muss man nur wenige Meter am
Hausriff ins Wasser hineinlaufen und schon
kann es mit dem Tauchgang losgehen. Aus
diesem Grund kommen hier auch Schnorchler
auf ihre Kosten, da sich das farbenfrohe
intakte Marineleben sehr nahe unter der
Wasseroberfläche und in Strandnähe abspielt. |
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Wer
bei Marsa Alam an ein zentrales
Touristengebiet denkt, mit lautem Nachtleben
und grossen Shoppingcentern, sollte lieber
in Hurghada bleiben. Die Touristenregion
Marsa Alam ist eine auf viele Kilometer an
der Küste weit verteilte Ansammlung von
Hotelanlagen. Dabei fällt einem auf, dass
die meisten Gebäude entlang des Küstensaums
Hotelruinen sind, die aufgrund der
Immobilienblase, die vor einigen Jahren
platzte, nicht mehr fertig gestellt wurden.
Marsa Alam ist kein Ort, den man unbedingt
gesehen haben muss und daher wird sich in
dieser Gegend nur der glücklich fühlen, der
Ruhe sucht, ausgiebig das Leben unter Wasser
auf sich wirken lassen will oder feststellen
möchte, dass die Wüste im Hinterland lebt.
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Wie
so oft sind die Befürchtungen, das Land wäre
aufgrund der Revolution im Januar 2011 und
des Sturzes des Regimes Mubarak instabil,
mehr als überzogen. Kairo, wo sich das
politische Leben abspielt, ist hunderte von
Kilometern entfernt und wirkt sich daher nur
eingeschränkt auf das tägliche Leben der
Menschen in den Küstengebieten aus. Die
Gesamtsituation ist weitgehend stabil und
daher können die Einheimischen nicht
nachvollziehen, warum die Touristen aus
Angst vor Unruhen das Land weiterhin meiden.
Ein deutlicher
Unterschied zum letzten Besuch Ägyptens war
die deutliche Zurückhaltung der Polizei im
Hinblick auf Kontrollen. Die Polizei hatte
einen schlechten Ruf in diesem Land und ist
nach dem Umsturz etwas verunsichert über
ihre eigene Position.

Wer von Europa aus
schnell ein Taucherparadies erreichen
möchte, bei dem das
Preis-/Leistungsverhältnis stimmt, ist am
Roten Meer in Ägypten mit seinen
gastfreundlichen Menschen mehr als gut
aufgehoben. Wir wollen dabei einmal die
individuelle Preisfestlegung und den von
US-Dollar in Euro, sehr großzügigen und
zöllnerfreundlichen Umrechungskurs der
Visagebühr am Flughafen übersehen.
Marsa Alam ist ein
Küstenstreifen, der vom Strand aus betaucht
werden kann und daher ewiges Herumfahren mit
dem Boot zu einem grossen Teil überflüssig
macht.
Es
bleibt zu hoffen, dass die vielen Bauruinen
in der Küstenregion nicht doch noch eines
Tages fertig gestellt werden. In diesem
Fall, wäre die Zerstörung des Riffs nur noch
sehr schwer aufzuhalten.

Die Zukunft wird
zeigen, ob die Behörden klug genug sind,
Initiativen zur Erhaltung des Lebensraums
Riff weiterhin ernst zu nehmen und weiter
zügig auszubauen.
Ich hoffe, ich konnte
euch ein paar Hinweise an die Hand geben,
die euch die Entscheidung leichter macht, ob
Marsa Alam der richtige Ausgangspunkt für
euch ist das Rote Meer und die Wüste kennen
zu lernen. |
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Ägypten 2000: Tauchen im Roten Meer
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Ägypten Sinaihalbinsel rund um Dahab war mein Ziel für ein
Kurzurlaub im Herbst 2000. Hitze und Wüste pur.
Hier scheint sich nur wenig Leben zu regen. |
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In Dahab
und Umgebung kann man ein wenig die Wüste
erkunden |
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Dahab
ist meiner Meinung nach ein idealer Ort um
entspannte Tauchgänge zu unternehmen.
Dies liegt daran, dass man direkt vom Ufer
aus die Korallen erreichen kann. Meist
weniger als 50 Meter sind zu überwinden
und machen somit eine Bootsfahrt zu den
Tauchspots überflüssig. Die
Oberflächenpausen zwischen den
Tauchgängen kann man dann wieder bequem
am Strand genießen.
Aber wagen wir mal einen
Blick unter Wasser. Alles vor- bereitet
für den kleinen Trip unter Wasser? |

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Die Vielfalt von
Meeresbewohnern ist faszinierend
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Mantas auch ohne
Fuchsschwanz
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Ups Barakudas
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Sodele das wars´-
Jetzt hat mich die
Erdoberfläche wieder.
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Und wenn es euch
gefallen hat dann ruft einfach bei der
nächsten Telefonzelle in der Wüste an. |

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